NEOH Ingredients / NEOHpedia: Cacao

Kakao bzw. Schokolade

Wenn es um den Gusto auf Süßes geht, steht ganz klar der Griff nach Schokolade an erster Stelle. Da es unser Ziel ist, mit unserer CrossBar eine gesunde Alternative zu einem herkömmlichen Schokoriegel zu schaffen, war die Wahl, den Riegel mit Schokolade zu überziehen eigentlich von vorne herein klar. Die komplexe Zusammensetzung an Nährstoffen in Kakao sind nicht zu verachten und kein anderes pflanzliches Lebensmittel kann mit einer so großen Menge an Magnesium, Kalzium und Eisen punkten. Zusätzlich dazu kommen noch die essentiellen Aminosäuren und die Antioxidantien, die die Kakaobohne unschlagbar in ihrer Nährstoffbilanz machen. Außerdem kommen 15% des Proteins unserer NEOH CrossBar vom Kakao.

Kakao hat es in sich. Vor allem Rohkakao. Über 300 Inhaltsstoffe, welche nicht nur das persönliche Wohlbefinden fördern, sondern sich auch positiv auf die Herzgesundheit, den Cholesterinspiegel, die Blutgerinnung und Übertragung von Nervenimpulsen auswirken. Die im Kakao enthaltenen Neutransmitter Serotonin und Dopamin lösen Glücksgefühle aus und dank der ungesättigten Fettsäure Anandamid fühlt man sich entspannter. Flavonoide wirken gegen die Bildung von Fettpölsterchen und senken, neben dem Blutdruck, auch das Risiko an Alzheimer zu erkranken.

Die Kakaobohne ist ein vielseitig einsetzbares Lebensmittel. Nicht nur in der allseits beliebten und begehrten Schokolade ist sie der Hauptbestandteil, auch flüssig in Form von Kakao ist sie ein beliebtes Getränk. Nach Kaffee und Tee rangiert er auf Platz drei der in Deutschland am meisten konsumierten Heißgetränken. Vor allem beim Backen wird Kakao sehr häufig eingesetzt.

Kakaobutter wird vor allem im Kosmetikbereich sehr geschätzt. Als Bodylotion, Abschminklotion oder als Creme zur Vorbeugung von Dehnungsstreifen vor allem in der Schwangerschaft ist die Kakaobutter derzeit sehr beliebt.

Grob gemahlener Kakao wird in Mischung mit natürlichen Zutaten wie Topfen (Quark) und Honig gerne zu einer Gesichtsmaske vermengt oder pur genommen, um als Peeling zu dienen. Auch eine hautstraffende und Cellulite reduzierende Wirkung wird dem Produkt nachgesagt.

Zu Beginn müssen die Kakaobohnen gereinigt werden. Dies passiert durch Sieben und Bürsten pneumatisch und magnetisch. Als nächstes werden die Bohnen geröstet. Der Röstvorgang trägt wesentlich zum Aroma bei. Hierbei ist es von großer Bedeutung, die richtige Temperatur zu erwischen. Diese liegt meistens zwischen 130 und 150 Grad Celsius. Danach lassen sich die Schalen der Kakaobohnen entfernen.

Abgekühlt und geröstet findet der nächste Schritt in der Brechanlage statt. Hier werden die Bohnen durch die Riffelwalzen der Brecher zertrümmert. Das Ergebnis hierbei ist der Kakaokernbruch. Dieser wird erneut gereinigt und anschließend gemahlen. In Walzwerken wird das Zellgewebe aufgerissen und durch die Wärme, die durch den Vorgang frei wird, wird die freigelegte Kakaobutter geschmolzen und sie umhüllt dann die Bruchstücke. Die fertige, braune und intensiv riechende Masse wird als Kakaomasse bezeichnet.

Bereits 1500 vor Christus tranken die Olmeken, welche im heutigen Mexiko lebten, ein Getränk namens „Kakawa“. Sie prägten den heutigen Namen Kakao und waren die ersten, welche die Bohne als Lebensmittel nutzten. Die Maya nannten ihn anschließend „Kakaw“. Sie handelten Kakao wie ein Geschenk Gottes und nutzten es auch als Zahlungsmittel. „Xocólatl“ bedeutet bitteres, würziges Wasser und so nannte sich das Getränk, welches die Atzteken mit verschiedenen Gewürzen verfeinerten. Auch sie sahen es als göttlich an und verwendeten es ebenfalls als Zahlungsmittel.

Ab 1585 begann dann der Welthandel mit Kakaobohnen. Bis zum 19. Jahrhundert war Schokolade nur in Apotheken erhältlich und hier auch nur dem Adel vorbehalten.

Die Kakaobohne, so wie der Name der Same der Kakaofrucht lautet, wächst auf dem Kakaobaum. Die Pflanze wird in der Natur im Regenwald gefunden, wächst am besten bei Temperaturen um die 20 Grad Celsius und braucht viel Regen. Außerdem bevorzugt er den Schatten von anderen Bäumen, weshalb man den Baum oft in unmittelbarer Nähe von Bananenbäumen und Palmen findet. In Mittelamerika, Südamerika, der Karibik, Ozeanien, Süd-Ost-Asien und Westafrika befinden sich die Hauptanbaugebiete. Im letztgenannten Land werden 75% der Kakaobohnen weltweit geerntet.

Eine Kakaofrucht sieht wie eine Zitrone oder Honigmelone sieht eine Kakaofrucht aus und sie kann bis zu einem Kilo wiegen. Sie enthält bis zu 50 Kakaobohnen. Das Fruchtfleisch erinnert in den Bereichen Konsistenz und Geschmack an Litschis.

Aufgrund des immer größer werdenden Konsums an kakaohaltigen Produkten gibt es weltweit riesige Kakaoplantagen, wo die Bäume in Monokulturen angebaut werden. Da dies nicht ihrem bevorzugten Lebensraum entspricht, muss jedoch viel bewässert und gedüngt werden, damit die Bäume den gewünschten Ertrag bringen.

Kakao gehört dank seinem Mix an Nährstoffen, zu einem der komplexesten Lebensmittel der Welt.

Mit 500mg Magnesium pro 100g enthält die Kakaobohne so viel Magnesium wie kein anderes pflanzliches Lebensmittel. Nüsse enthalten im Vergleich dazu nur 200mg auf 100g. Magnesium kann Kopfschmerzen lindern sowie den Knochenbau und die Regulation des Stoffwechsels unterstützen. Es wirkt krampflösend und muskelentspannend und trägt zur Gesundheit des Herzens bei.

Eisen ist für die Blutbildung des Menschen unerlässlich. Pro 100g befinden sich 7,3mg Eisen in Kakao.

Die Bohne enthält 160mg pro 100g Kalzium. Das sind um 40mg mehr als Milch bei 100g Kalzium trägt zum gesunden Wachstum von Knochen, Zähnen und Muskeln bei. Die Blutgerinnung und Übertragung von Nervenimpulsen werden durch Kalzium positiv beeinflusst.

Antioxidantien beugen Fettablagerungen in den Blutgefäßen, entzündliche Prozesse im Körper, Schlaganfälle sowie Herzinfarkte vor. Des Weiteren reduzieren sie oxidativen Stress und sorgen dafür, dass der Cholesterinspiegel gesenkt wird.

Endorphine, Dopamin, Serotonin, Tryptophan und Phenylethylamin sind Aminosäuren, welche in der Kakaobohne vorhanden sind. Diese sorgen als Neurotransmitter dafür, dass das Wohlbefinden gesteigert wird und Glücksgefühle beim Verzehr empfunden werden.

In keinem anderen Lebensmittel sind mehr Flavonoide enthalten wie in Kakao. Diese wirken gegen die Bildung von Fettpölsterchen und senken, neben dem Blutdruck, auch das Risiko an Alzheimer zu erkranken.

Auch ungesättigte Fettsäuren liefert die Kakaobohne zu genüge. Diesen wirken sich positiv auf die Herzfunktion und den Cholesterinspiegel aus. Besonders Anandamid wirkt stimmungsaufhellend und entspannend.

  • Vielseitig einsetzbar
  • komplexe Nährstoffzusammensetzung
  • Geschmack
  • Naturprodukt
  • Rohstoff
  • Wirkt sich positiv auf die Gesundheit aus
  • Fördert das persönliche Wohlbefinden
  • Hilft in seiner Rohform beim Abnehmen

Quellen

American Heart Association’s Nutrition, Physical Activity and Metabolism/Cardiovascular Disease Epidemiology and Prevention, 2011 Scientific Sessions, March 22-25.

Journal of Agricultural and Food Chemistry: Cocoa Has More Phenolic Phytochemicals and a Higher Antioxidant Capacity than Teas and Red Wine

JUDELSON D.A., PRESTON A.G., MILLER D.L., MUÑOZ C.X., KELLOGG M.D., LIEBERMAN H.R. Effects of theobromine and caffeine on mood and vigilance. J. Clin. Psychopharmacol. 2013;33:499–506

KATZ DL, DOUGHTY K, ALI A., Cocoa and chocolate in human health and disease, Antioxid Redox Signal. 2011 Nov 15;15(10):2779-811.

SCAPAGNINI G, DAVINELLI S, DI RENZO L, DE LORENZO A, OLARTE HH, MICALI G, CICERO AF, GONZALEZ S., Cocoa bioactive compounds: significance and potential for the maintenance of skin health, Nutrients. 2014 Aug 11;6(8):3202-13.

SCHOLEY A., OWEN L. Effects of chocolate on cognitive function and mood: A systematic review. Nutr. Rev. 2013;71:665–681.

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