NEOH Ingredients / NEOHpedia: Lecithine (Soy)

Lecithine (Soja)

Wie wird aus unserem Crunchy-Part und unserem Creamy-Part eine homogene Masse? Wie können wir all unsere Zutaten perfekt verbinden? Fragen über Fragen und sehr viele Versuche später haben wir die perfekte Masse vor uns gehabt. Und das dank Soja-Lecithin. Der Crunchy-Part bleibt crunchy, der Creamy-Part bleibt creamy und der Geschmack bleibt unverändert gut. Und wir NEOHs haben das dann erst einmal gefeiert.

Lecithine wurden von der FDA als „generally recognized as safe“ klassifiziert. Es wurde ihnen kein ADI-Wert zugeordnet. Basierend auf diesen Fakten gilt Lecithin (auch aus Soja gewonnen) als komplett unbedenklich für den Menschen.

GRAS Status / ADI Wert

„Die Vielzahl veröffentlichter Daten stützt die Schlussfolgerung, dass die Verwendung von Erythrit als Lebensmittel keine gesundheitsgefährdenden Effekte beim Menschen auslöst. Die vorhandenen Studien zeigen, dass es schnell absorbiert und nicht verstoffwechselt wird, sowie schnell in unveränderter Form über den Urin ausgeschieden wird.
Zudem ist es natürlicherweise ein endogener (im Körper befindlicher) Nahrungsbestandteil. Sowohl toxikologische Tier-, als auch klinische Studien haben konsequent den Nachweis der sicheren Einnahme von Erythrit erbracht, auch wenn diese Einnahme täglich und in hoher Dosis erfolgt. Basierend auf sämtlichen Sicherheitsbewertungen kann angenommen werden, dass Erythrit für die beabsichtigte Verwendung in Lebensmitteln sicher ist.“ (Food and Chemical Toxicology 36 (1998) 1139-1174)

Phosphatidylcholine, zu welchen auch Lecithin gehört, sind Verbindungen aus Cholin, Glycerin, Phosphosäure und Fettsäuren. Vor allem wegen der herausragenden Eigenschaft als Emulgator wässrige und fetthaltige Komponenten zu einer Emulsion zu verbinden, sind sie aus der modernen Lebensmittelindustrie nicht mehr wegzudenken.

Lecithine gehören zur Gruppe der Phosphatidylcholine. Phosphatidylcholine setzen sich aus Cholin, Glycerin, Phosphosäure und Fettsäuren zusammen. Sie kommen natürlich in den Zellmembranen von Pflanzen und Tieren vor. Besonders Eidotter enthält sehr viele Lecithine und auch verschiedene Samen beinhalten eine beachtliche Menge des Stoffes. Lecithine fungieren in Fetten und Ölen als Begleitstoffe.

Aus Margarine, Brot, Schokolade und Speiseeis ist Soja-Lecithin nicht mehr wegzudenken. Aber grundsätzlich findet der Stoff als Emulgator immer häufiger den Einsatz in prozessierten Lebensmitteln, da er sich sehr gut dafür eignet, flüssige und fette Komponenten zu einer Emulsion zu verbinden und so mischbar zu machen.

Reife und bereits gelagerte Sojabohnen werden gereinigt und aufgebrochen. Danach werden sie in 2-5mm große Plättchen gewalzt und mit Hexan in einer Extrahierungsanlage extrahiert. Das daraus entstehende Produkt wird destilliert und später eingedampft. Lösemittel werden im Vakuum aus dem Lecithin entfernt und so entsteht das Rohöl, welchem durch Extraktion der Anteil an Lecithin erhöht wird. Zum Schluss wird es mit einem Enzym, der Phospholipase A2, entschleimt. Auch in den Bereichen Medizin, Tierindustrie und Kosmetikindustrie findet Soja-Lecithin in einem breiten Spektrum Verwendung.

• perfekter Emulgator um wässrige und fetthaltige Komponenten zu verbinden

Lesenswertes

https://utopia.de/ratgeber/sojalecithin-gut-fuer-die-gesundheit-oder-schaedlich/ https://helpv2.orf.at/stories/1704798/index.html https://www.phytodoc.de/heilpflanzen/lecithin-sojalecithin https://www.tcm-mobil.at/2016/07/14/sojalecithin-palmöl-und-was-hat-nun-schokolade-damit-zu-tun/ https://www.accessdata.fda.gov/scripts/cdrh/cfdocs/cfcfr/CFRSearch.cfm?fr=184.1400

Quellen

HERMANN PARDUN: Pflanzenlecithine. Gewinnung, Eigenschaften, Verarbeitung und Anwendung pflanzlicher Phosphatidpräparate. Ziolkowsky, Augsburg 1988,

WERNER SCHÄFER, VOLKMAR WYWIOL: Lecithin – Der unvergleichliche Wirkstoff. Strohte, Frankfurt 1986,

RÜDIGER ZIEGELITZ: Lecithine – Eigenschaften und Anwendungen. Lucas Meyer, Hamburg 1989.

JEAN PÜTZ, CHRISTINE NIKLAS: Schminken, Masken, schönes Haar – Die sanfte Kosmetik. vgs Verlagsges., Köln 1987

D. D. LASIC: Liposomes. From Physics to Applications. Elsevier, Amsterdam 1993

DIETRICH ARNDT, IDUNA FICHTNER: Liposomen, Darstellung – Eigenschaften – Anwendung. Akademie-Verlag, Berlin 1986

RÜDIGER ZIEGELITZ, LUTZ POPPER: Lecithin – bewährte Funktionalität (PDF; 743 kB). In: bmi aktuell. Hrsg. v. Backmittelinstitut. Bonn 2005,1 (Mai)

TAMAS BALLA: Phosphoinositides. Tiny lipids with giant impact on cell regulation. In: Physiological reviews. Band 93, Nr. 3, 2013, S. 1019–1137

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