NEOH Ingredients / NEOHpedia: Maltitol, Xylitol, Sucralose

Maltit, Xylit, Sucralose

Wenn einen der Hunger nach Süßem überkommt, dann muss man ihn auch mit etwas Süßem stillen. Natürlich könnte man auch zu einem Apfel oder einer Banane greifen, aber seien wir uns ehrlich, wenn wir schon Zucker craven, dann wollen wir auch das befriedigende Gefühl von Zucker genießen. Nur meldet sich immer gleich das schlechte Gewissen und erinnert uns daran, dass Zucker nicht nur dick macht, sondern auch die Zähne schädigt und eigentlich gar nicht gut für den Körper ist. Wir wären nicht NEOH, wenn wir nicht auch für dieses Problem eine Lösung parat hätten. Zuckeraustauschstoffe! Die meisten werden jetzt mal denken: „Hm, ja, klingt cool. Aber was ist das?“ Zuckeraustauschstoffe sind Ersatzstoffe für Zucker, die gleich schmecken wie handelsüblicher, weißer, raffinierter Zucker, dabei aber nur einen Bruchteil von dessen Kalorien aufweisen. Außerdem werden sie vom Körper nicht als Zucker erkannt und somit auch nicht wie dieser verstoffwechselt. Sie bleiben unerkannt. So kommt die geringe Kalorienanzahl zustande. Neben weiteren tollen Eigenschaften wie einem sehr niedrigen glykämischen Index und Zahnfreundlichkeit sowie positive Auswirkungen auf den Mineralstoffgehalt des Körpers. Zuckerersatzstoffe sind also wahre Helden und genau das, was unseren NEOH Riegel so süß macht. Ganz nach unserem Motto: Fight sugar – unleash taste!

Gleich vorweg: Maltit, Xylit und Sucralose sind super in kleinen Mengen und zu 100% unbedenklich. Ersetzt man den gesamten Zucker mit Maltit zB ist es zwar noch immer viel besser als Zucker, aber für uns nicht genug. Wir ersetzen nur 15% aus diesen 3 Rohstoffen.

- Maltit wirk zu zirka 40% auf den Blutzucker (im Vergleich zu Zucker)
- Xylit wirkt zu zirka 20% auf den Blutzucker

Daraus ergibt sich gerade mal 1g NetCarbs wenn man es ganz streng berechnet pro NEOH Riegel. Vergleichswert zu anderen "sugar free" Produkten. Die beinhalten 60% Maltit, was bei einem Riegel 18g Maltit (7,2g NetCarbs) wären. Auch hier: besser als Zucker, aber nicht gut genug für NEOH.

Auch bei Sucralose macht die Menge den Unterschied und bei NEOH ist es damit zu 100% unbedenklich. In den Mengen die sich in einem Riegel befinden müsste man 120 Riegel pro Tag essen, und das über mehrere Jahre um negative Effekte von Sucralose überhaupt erahnen zu können. Erst bei 380 Riegel pro Tag über mehrer Jahre würde Sucralose negative Effekte auf deine Darmgesundheit haben.


Die Auswirkung auf den Blutzuckerspiegel ist bei allen drei Stoffen sehr gering, da die Zuckeraustauschstoffe vom Körper nicht verdaut, also in Energie umgewandelt werden können. Das meiste dieser Stoffe wird unverändert über den Urin ausgeschieden. Dies ist auch der Grund dafür, dass die Kalorienanzahl so gering ist. Fructoseintolerante Menschen müssen jedoch beim Verzehr von Sucralose Acht geben, da hier um die 15% der Sucralose in 1,6-Dichlorfructose umgewandelt werden, was zu den selben Nebenwirkungen wie bei dem Verzehr von Fructose führen kann.

Wie die meisten anderen Zuckeraustauschstoffe ist auch Maltit bei Patienten mit Diabetes als unbedenklich eingestuft worden. Es hat einen sehr niedrigen glykämischen Index und wirkt sich infolgedessen sehr gering auf den Blutzuckerspiegel aus. Eine individuelle Abklärung mit einem Arzt wird dennoch empfohlen.

Alle drei Zuckeraustauschstoffe wurden von der FDA als unbedenklich eingestuft. Xylit und Maltit wurde kein ADI-Wert zugeordnet. Sucralose hat einen ADI-Wert von 15mg pro Kilogramm Körpergewicht bei täglichem Verzehr. Die Stoffe sind also für den Menschen unbedenklich.

Maltit, Xylit und Sucralose sind Zuckeralkohole und gehören zu den Zuckeraustauschstoffen. Das Besondere an ihnen ist, dass sie bei fast gleicher Süßkraft von Saccharose nur die Hälfte bis gar keine Kalorien besitzen. Aufgrund dessen finden sie immer häufiger in der Lebensmittelindustrie Einsatz, um die Kaloriendichte in Lebensmitteln bei gleichbleibender Süße und gleichbleibendem Geschmack zu senken.

Der Zuckeralkohol Maltit ist ein weiteres Mitglied der Familie der Zuckeraustauschstoffe und hat eine Süßkraft zwischen 60%-90% im Vergleich zu raffiniertem Zucker. Als Sirup liegt die Süßkraft bei 50%-75%. Pro Gramm enthält Maltit 2,1 kcal. Auch als Trägerstoff für Aromen und Vitamine sowie als Bestandteil in diversen Kosmetika findet Maltit seinen Einsatz.

Xylit, auch Birkenzucker genannt, wurde erstmals 1890 aus Buchenholzspänen extrahiert. Sorbitol kommt natürlich in Erdbeeren, Himbeeren, Pflaumen und Blumenkohl vor sowie in der Rinde der Birke. Bei gleicher Süßkraft wie Zucker hat Xylit nur halb so viele Kalorien nämlich 2,4 kcal.

Sucralose hat eine 600 Mal höhere Süßkraft als Kristallzucker. Trotzdem hat er keine Kalorien und ist vom Geschmack dem von Zucker zum Verwechseln ähnlich. Obwohl Sucralose bereits 1976 von dem Unternehmen Tate & Layle in Zusammenarbeit mit dem Queen Elisabeth College in London das erste Mal erfolgreich hergestellt wurde, handelt es sich um einen doch sehr jungen Stoff, welcher erst 2005 in Deutschland durch die Zusatzstoff-Zulassungsverordnung zugelassen wurde. In den USA wurde er bereits 1999 zugelassen.

Die genannten Süßungsmittel werden allesamt in der Lebensmittelindustrie eingesetzt, um den Zuckergehalt zu reduzieren beziehungsweise zu ersetzen. Somit wird die Kalorienanzahl in verarbeiteten Lebensmitteln verringert um diese sogar für Menschen mit Diabetes zugänglich zu machen. Außerdem haben alle gemeinsam, dass beim Verzehr kein unangenehmer Nachgeschmack bleibt, was sie noch attraktiver macht.

Aus Maisstärke oder der Stärke aus Weizen wird Maltose hergestellt. Diese wird weiterverarbeitet und durch Hydrierung entsteht Maltit.

Xylit kann durch zwei verschiedene Varianten gewonnen werden. Zum Einen durch Fermentation. Hier wandeln verschiedene Hefen Glucose in Xylit um. Die zweite Art Xylit zu gewinnen ist die Hydrierung. Holzzucker wird zum Beispiel aus der Birkenrinde gewonnen und weiter in Xylit umgewandelt.

Sucralose wird durch Chlorierung von Saccharose hergestellt in einem Verfahren, bei dem die drei Hydroxygruppen gegen Chloratome ausgetauscht werden.

• Süßkraft ist nahezu gleich wie von Zucker
• Nur halb so viele Kalorien wie Zucker
• Geringe Beeinflussung des Blutzuckerspiegels
• Xylitol wirkt positiv auf die Zahngesundheit, da es zahnschützende Eigenschaften besitzt
• Xylitol wirkt positiv auf den Mineralstoffgehalt in Knochen
• Sucralose besitzt bei einer Kalorienanzahl von Null die 600-fache Süße wie Kristallzucker

Quellen online

https://www.zentrum-der-gesundheit.de/zuckerlexikon.html https://www.fda.gov/food/food-additives-petitions/additional-information-about-high-intensity-sweeteners-permitted-use-food-united-states

Quellen

GREMBECKA, MAŁGORZATA. „Sugar alcohols—their role in the modern world of sweeteners: a review.“ European Food Research and Technology 241.1 (2015): 1-14.

KURT ROSENPLENTER, U. NÖHLE (Hrsg.): Handbuch Süßungsmittel. 2. Auflage, Behr‘s Verlag, 2007, ISBN 978-3-89947-262-2, S. 431.

A. BUYKEN ET. AL. (2001): Gylcemic index in the diet of European outpatients with type 1 diabetes: relations to gylcated hemoglobin and serum lipids. In: The American Journal of Clinical Nutrition, Vol. 73, Nr. 3, S. 574-581

POSCHWATTA-RUPP S. Von Abführstoff bis Zauberkraut: Aktuelle Übersicht der Süßungsmittel. VFEDaktuell (2013). Vol. 134: 8-15

K. FOSTER-POWELL,S.H. HOLT, J.C. BRAND-MILLER (2002): International table of glycemic index and glycemic load values: 2002. In: The American Journal of Clinical Nutrition, Vol. 76, Nr. 1, S. 5-56

D.S. LUDWIG (2002): The glycemic index: Physiological mechamisms relating to obesity diabetes, and cardiovascular disease. In: Journal of the American Medical Association, Vol. 287, Nr. 18, S. 2414-2423

S. LIU,W.C. WILLETT (2002): Dietary glycemic load and atherothrombotic risk. In: Current Atherosclerosis Reports, Vol. 4, Nr. 6, S. 454-461

E. M. SÖDERLING: Xylitol, mutans streptococci, and dental plaque. In: Advances in dental research. Band 21, Nummer 1, 2009, S. 74–78, doi:10.1177/0895937409335642. PMID 19717413. (Review)

C. HAYES: The effect of non-cariogenic sweeteners on the prevention of dental caries: a review of the evidence. In: J Dent Educ. Band 65, 2001, S. 1106–1109. PMID 11699985. jdentaled.org (PDF)

LAURA E. BERK: Entwicklungspsychologie. Pearson Studium, 2005, S. 288–289

KAUKO K. MÄKINEN: Der Einsatz von Xylit in der Kariesprophylaxe. pdv Praxis-Dienste und Verlag, Heidelberg 2003, ISBN 3-935802-09-9. xylismile.de (PDF)

WOLFGANG STRÜBIG: Xylit und Kaugummi – eine ideale kariespräventive Kombination? In: Dentalhygiene Journal. Nr. 4, 2005, S. 33–37

Z. GINTNER, J. SZÖKE, A. PATTHY, E. SÖDERLING, J. BANOCZY: Wirkung von Xylit-Pastillen auf Zahnplaque und Streptococcus mutans. In: Oralprophylaxe & Kinderzahnheilkunde. Band 26, 2004, S. 93–95. zahnheilkunde.de

SIMS J, ET AL. The metabolic fate of sucralose in rats. Food Chem Toxicol. 2000;38(2):115-21

BROWN AW, ET AL. Short-term consumption of sucralose, a nonnutritive sweetener, is similar to water with regard to select markers of hunger signaling and short-term glucose homeostasis in women. Nutr Res. 2011;31(12):882-8

BAIRD IM, et al. Repeated dose study of sucralose tolerance in human subjects. Food Chem Toxicol. 2000;38(2):123–9

ABOU-DONIA MB, ET AL. Splenda alters gut microflora and increases intestinal p-glycoprotein and cytochrome p-450 in male rats. J Tox Environ Health. 2008;71(21):1415-29

SCHIFFMAN SS, ROTHER KI.: Sucralose, A Synthetic Organochlorine Sweetener: Overview of Biological Issues. J Toxicol Environ Health B. 2013;16(7):399–451

SOFFRITTI M ET AL. The Ramazzini Institute: Sucralose administered in feed, beginning prenatally through lifespan, induces hematopoietic neoplasias in male swiss mice. Int J Occ & Environ Health. 2016; 22(1)

BRACKEN MB. Why animal studies are often poor predictors of human reactions to exposure. Journal of the Royal Society of Medicine. 2009; 102(3):120-2

Mann SW, et al. A combined chronic toxicity/carcinogenicity study of sucralose in Sprague-Dawley rats.Food Chem Toxicol. 2000;38(2):71-89

🚚 Kostenlose Lieferung ab 25 €

📦 30 Tage Rückgaberecht

🔑 Sichere Zahlung und Datenschutz

Lieferung kostenlos
Gesamt

Versandkosten werden am Checkout berechnet

Zum Checkout
Wie wäre es hiermit?