Zuckerersatz-Formel ENSO 16 als Gamechanger – NEOH

Zuckerersatz-Formel ENSO 16 als Gamechanger

Klinische Studie bestÀtigt: RevolutionÀre Zuckerersatz-Formel kann das weltweite Zuckerproblem lösen

Auslöser fĂŒr viele Krankheiten: Experten aus Wissenschaft und Industrie machen bei PressefrĂŒhstĂŒck auf weltweites Zuckerproblem aufmerksam

  • Versteckte Zuckerfallen, psychologische Faktoren und erlerntes Verhalten in der Kindheit: Ursachen fĂŒr Zuckerkonsum sind vielfĂ€ltig
  • Zuckerersatz-Formel ENSO 16 als Gamechanger: Studie der Medizinischen UniversitĂ€t Wien belegt kaum Auswirkungen auf den Blutzucker- und Insulinspiegel
  • Große Zukunft fĂŒr Anwendung in der Industrie: „ENSO 16 lĂ€sst sich einfach auf alle Lebensmittel und bereits in den verschiedensten Bereichen anwenden.“

Zucker hat sich zu einem weltweiten Gesundheitsproblem entwickelt. Doch wie gefĂ€hrlich ist Zucker wirklich? Welche Auswirkungen hat er auf den Körper und welche Alternativen gibt es? Diesen Fragen gingen Expert:innen aus Industrie und Wissenschaft auf Einladung des heimischen Food-Techs NEOH bei einem PressefrĂŒhstĂŒck im CafĂ© Leopold im Museumsquartier auf den Grund. NEOH-GrĂŒnder und GeschĂ€ftsfĂŒhrer Manuel Zeller diskutierte gemeinsam mit Internistin und ErnĂ€hrungsmedizinerin Dr. Elisabeth Krippl, ErnĂ€hrungswissenschaftlerin Holly Wilkinson, BSc, sowie Stefan Kotynek, Prokurist und Vertriebsleiter der STAMAG Stadlbauer Malzfabrik GmbH, ĂŒber die Auswirkungen ĂŒbermĂ€ĂŸigen Zuckerkonsums und prĂ€sentierte mit der Zuckerersatz-Formel ENSO 16 eine vielversprechende Zukunftslösung – jetzt erstmals auch wissenschaftlich durch eine Studie der Medizinischen UniversitĂ€t Wien bestĂ€tigt.

Was Zucker so gefĂ€hrlich macht: Auslöser fĂŒr Krankheiten und versteckte Zuckerfallen

Dass in Österreich Zucker allgegenwĂ€rtig ist, zeigen aktuelle Zahlen: So liegt der tĂ€gliche Pro-Kopf-Konsum hierzulande durchschnittlich bei 82 Gramm Zucker. „Durch zu viel Zucker steigt unser Blutzuckerspiegel rasant in die Höhe. Die FĂ€higkeit, diesen wieder zu senken, hat einzig und allein unser Hormon Insulin – unterstĂŒtzt durch Bewegung“, so Internistin und ErnĂ€hrungsmedizinerin Dr. Elisabeth Krippl und meint weiter: „Je hĂ€ufiger wir also unserem Körper Zucker zufĂŒhren, desto mehr Insulin muss er produzieren, um den Blutzucker wieder zu senken. Das kann zu einer Insulinresistenz der Zellen fĂŒhren und in weiterer Folge zu Übergewicht, der Entstehung schwerer Krankheiten wie Diabetes, Herzkreislauferkrankungen, GefĂ€ĂŸ-, Nieren-, Augen- und NervenschĂ€den, schlecht heilenden Wunden sowie Depressionen. Zuviel Zucker kann zudem auch Karies und eine Fettleber begĂŒnstigen.“
 
Das große Problem dabei sei verarbeiteter Zucker in Lebensmitteln als versteckte Falle: „Egal ob TiefkĂŒhlpizza, Cornflakes, MĂŒsli, gekaufte Salatdressings oder Saucen – gerade stark verarbeitete Lebensmittel sind wahre Zuckerfallen. Viele Produkte, die wir tĂ€glich konsumieren und bei denen man es gar nicht vermuten wĂŒrde, sind hĂ€ufig sehr zuckerhaltig. Dieser verarbeitete Zucker wird auch freier Zucker genannt, welcher auf jeden Fall von gebundenem Zucker in FrĂŒchten, GemĂŒse oder Milchprodukten unterschieden werden muss“, klĂ€rt ErnĂ€hrungswissenschaftlerin Holly Wilkinson, BSc, auf.

Psychologische Faktoren: Verlangen nach Zucker seit der Kindheit antrainiert

Studien lassen vermuten, dass Zucker wie eine Droge Sucht-Symptome auslöst. ZurĂŒckzufĂŒhren sei dieses PhĂ€nomen laut Holly Wilkinson, BSc, auf angelernte Konditionierungen in der Kindheit: „Erlerntes Verhalten von klein auf ist der Hauptgrund fĂŒr unser Verlangen nach SĂŒĂŸem. Wir kennen das alle von frĂŒher: Viele Kinder werden mit SĂŒĂŸigkeiten getröstet, beruhigt oder vor allem auch belohnt, wenn sie etwas gut gemacht haben. Um diesen Belohnungseffekt in unserem Gehirn zu erzielen, ist insbesondere der sĂŒĂŸe Geschmack ausschlaggebend.“ 
 
FĂŒr unser Belohnungssystem sei aber nicht unbedingt Zucker notwendig, sondern die richtigen Alternativen: „FĂŒr die richtige SĂŒĂŸe können auch Zuckerersatzstoffe sorgen. Leider sind jedoch die bisher bestehenden Zuckerersatz-Produkte am Markt nicht wirklich brauchbar, da sie zu anderen Problemen fĂŒhren und meist trotzdem den Blutzucker beeinflussen“, so Wilkinson und ergĂ€nzt: „ZusĂ€tzlich sollte auch an der Ursache gearbeitet werden, nicht nur an der Symptomatik. Mit professioneller Beratung können bisherige BewĂ€ltigungsmechanismen fĂŒr Stress und Emotion gegen andere, möglichst gesĂŒndere Gewohnheiten ersetzt werden.“

ENSO 16: Klinische Studie bestÀtigt positive Auswirkungen der Zuckersatz-Formel von NEOH

Bisher gab es also keine breit anwendbare Lösung fĂŒr den oft versteckten Zuckerkonsum. Bis jetzt, denn eine aktuelle klinische Studie der Medizinischen UniversitĂ€t Wien erbringt nun den wissenschaftlichen Beleg, dass die in Österreich entwickelte Zuckerersatz-Formel ENSO 16 im Vergleich mit Zucker keine oder nur minimale Auswirkungen auf den Blutzuckerspiegel hat. Untersucht wurden dabei die Auswirkungen von 30 Gramm ENSO 16 im Vergleich zu 30 Gramm Zucker auf den Blutzucker und die AusschĂŒttung von Insulin nach einer einmaligen verblindeten Einnahme einer Trinklösung bei Gesunden. Das Ergebnis: Es konnte gezeigt werden, dass bei ENSO 16 sowohl der Blutzucker wie auch Insulin und das Insulin-Spaltprodukt C-Peptid im Blut deutlich geringer bis gar nicht ansteigen im Vergleich zu den Blutspiegeln nach Einnahme einer gleichen Menge Zucker.

„Wir bei NEOH forschen seit ĂŒber zwölf Jahren an der perfekten Zuckerersatz-Formel. Die Studienergebnisse sind ein Meilenstein fĂŒr uns und bestĂ€tigen, dass wir den richtigen Weg eingeschlagen haben“, so NEOH GrĂŒnder und GeschĂ€ftsfĂŒhrer Manuel Zeller.

Weiters meint er: „Unsere Zuckerersatz-Formel ist ein absoluter Gamechanger. ENSO 16 ersetzt zu 100 % herkömmlichen Zucker, lĂ€sst sich einfach auf alle Lebensmittel und bereits in den verschiedensten Bereichen anwenden. Und das Beste: Egal ob Sachertorte, Eis oder unsere neuen NEOH-Produkte – die Zuckerersatz-Formel schmeckt einfach großartig und ist kaum von industriellem Zucker zu unterscheiden.“

„Kein Einfluss auf Backergebnis“: ENSO-Formel in vielen Produkten anwendbar

Wie unkompliziert Zucker durch ENSO ersetzt werden kann, zeigt eine neu entwickelte Rezeptur der STAMAG, Österreichs grĂ¶ĂŸtem Hersteller fĂŒr Backmischungen mit Sitz in Wien-Stadlau. BewĂ€hrte Rezepte fĂŒr Konditoreien, BĂ€ckereien und Gastronomie wurden in der Backakademie der STAMAG mit der Zuckerersatz-Formel ENSO adaptiert und nach herkömmlicher Art mit STAMAG-Backzutaten verarbeitet. Die intensive Entwicklung dieser Backmischung bestĂ€tigt, dass sowohl Verarbeitung als auch Geschmackgebung der Zuckerersatz-Formel ENSO einer zuckerhaltigen Rezeptur sehr nahekommen und dadurch industriell sowie handwerklich optimal anwendbar sind. „Die ENSO-Rohstoffe von NEOH ersetzen herkömmlichen Zucker in fast allen Anwendungen ohne Anpassung des Rezepts und ohne Einfluss auf das Backergebnis“, bestĂ€tigt Dipl. oec. troph. Albert Ponzelar-Becker, Entwicklungsleiter der STAMAG.
 
„Die Nachfrage nach zuckerreduzierten Lebensmitteln nimmt stark zu. Konsument:innen sind aber nicht bereit, den Verzicht auf Zucker mit einem Verzicht auf Genusswert zu erkaufen. In Zusammenarbeit mit NEOH ist es uns gelungen, Backwaren herzustellen, die sich sensorisch nicht von mit Zucker hergestellten Produkten unterscheiden. „Wir sind stolz, Teil dieser innovativen Entwicklung zu sein, und freuen uns ĂŒber die positiven RĂŒckmeldungen aus den unterschiedlichen MĂ€rkten“, zeigt sich auch Stefan Kotynek, Vertriebsleiter der STAMAG, erfreut. Neben Biogena, Eis-Greissler und REWE zĂ€hlt auch STAMAG zu jenen Großkunden von NEOH, die bereits vor der im nĂ€chsten Jahr geplanten, offiziellen Vermarktung auf den innovativen Rohstoff ENSO setzen.